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Qualitätsweine mit Prädikat
Qualitätsweine mit Prädikat in aufsteigender Reihenfolge
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Kabinett: Feine, leichte Weine aus reifen Trauben mit geringem Alkoholgehalt.
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Spätlese: Reife, elegante Weine mit feiner Frucht, die frühestens sieben Tage nach Beginn der allgemeinen Weinlese geerntet werden.
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Auslese: Edle Weine aus vollreifen Trauben. Unreife Beeren werden ausgesondert.
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Beerenauslese: Volle fruchtige Weine aus überreifen, edelfaulen Beeren sind bereits Raritäten, da der „Botrytispilz“ (Edelfäule) mit zur Qualität beiträgt und solche Weine nicht in jedem Weinjahrgang geerntet werden können. Beerenauslesen sind über Jahrzehnte lagerfähig.
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Trockenbeerenauslese: Aus rosinenartig eingeschrumpften, edelfaulen Beeren ist die Trockenbeerenauslese die Krone der Qualitätspyramide. Süß und honigartig ist sie von extremer Alterungsfähigkeit über viele Jahrzehnte.
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Eiswein: Aus Trauben, bei denen das gleiche Mindestmostgewicht wie bei einer Beerenauslese erreicht wurde und die nur in gefrorenem Zustand unter minus 7 Grad Celsius gelesen und gefroren gekeltert werden, so dass nur das Frucht-Konzentrat ausgepresst wird.
Für Qualitätsweine mit Prädikat gelten die höchsten Anforderungen
bei der Qualitätsprüfung hinsichtlich Sortenart, Reife, Harmonie und Eleganz. Bei diesen Weinen darf nicht angereichert werden. Je nach ihrem Reifegrad und zusätzlichen Bedingungen werden Prädikatsweine mit einem von sechs Prädikaten ausgezeichnet, das auf dem Etikett stehen muss. Je nach Rebsorte und Anbaugebiet gibt es unterschiedliche Bandbreiten für das festgelegte Mindestmostgewicht. Zurück