Weinhandel Weinversand Rheinhessen Mainz Worms

Rheinhessen

Der Müller-Thurgau ist die meistangebaute Rebe Rheinhessens. Er wird hier leicht, saftig und hat ein mildes Aroma. Mit seinen Spitzenerträgen hat er bewährte Sorten wie den Silvaner zurückgedrängt. Neue Sorten sind der Kerner, der zur Riesling-Familie gehört und Weine mit fruchtig ansprechender Säure ergibt. Die Scheurebe mit einem Aroma, das an schwarze Johannisbeeren erinnert und bei einer Andeutung von Süße leichte, erfrischende Weine ergibt.


Mäuseturm bei Bingen

Die Huxelrebe, die für hervorragende edelsüße Köstlichkeiten bei den höchsten Prädikaten steht. Jedoch ist man in Rheinhessen wieder auf dem Weg, das Land des Silvaners zu werden. Diese urige, erdhafte Sorte, die auf wunderbarer Weise den Geschmack des Bodens widerspiegelt, bringt auf dem Löß-Lehm-Gemisch im Süden der Region respektabel Ergebnisse.

Rheinhessen ist in die Bereiche Bingen im Nordwesten, Nierstein im Nordosten und Wonnegau im Süden zwischen Alzey und Worms aufgeteilt.


Der nördliche Teil zwischen Bingen und Mainz, ist eine vom Kalk geprägte Landschaft mit kernigen Weinen. Aus Bingen, dessen Weine zum Teil schon auf rheinischem Schiefer wachsen, kommt Riesling von mitunter exotischer Fruchtigkeit. Ingelheim ist bekannt für seine Burgunder-Rotweine.


Die besten Weine Rheinhessens kommen von den Rheinterrassen. Gemeint ist der Hang, der sich von Mainz bis kurz vor Worms erstreckt. Der Part, um den es hier in erster Linie geht, liegt zwischen den Orten Nackenheim und Nierstein direkt am Rhein und besteht aus rotem Tonschiefer. Nirgendwo sonst im Lande ergibt der Riesling so rassige und elegante Weine. Für die trockene Geschmacksrichtung passt das zwischen Pfirsich und Aprikose spielende Fruchtaroma gut zu Geflügel und Kalb. Mit etwas Süße verströmt der Niesteiner Riesling ein verschwenderisches Bukett, besonders wenn er etwas älter ist.


Rheinhessen war eine der drei Provinzen des Großherzogtums Hessen und späteren Volksstaats Hessen. Die Provinz bestand von 1815 bis 1937 und umfasste die linksrheinischen Gebiete des Landes, sowie die rechtsrheinischen Orte Kastel und Kostheim, die traditionell zur Provinzhauptstadt Mainz gehörten. Andere wichtige Städte waren Worms und Bingen am Rhein. Der Name Rheinhessen hat sich bis heute für die Region um Mainz erhalten.

1946 wurde der Regierungsbezirk Rheinhessen Teil des neuen Landes Rheinland-Pfalz. Heutige Gebietskörperschaften auf dem Gebiet der ehemaligen Provinz sind die Städte Mainz und Worms sowie die Landkreise Mainz-Bingen und Alzey-Worms.

Städte: Alzey Bingen Mainz Ingelheim Oppenheim Worms Wörrstadt


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